Der Verein für Vor- und Frühgeschichte / Region Kulm ist stolz Ihnen das
am Kulm bei Weiz (Nähe Ackerwirt) präsentieren zu können.
(mit der Plakette "Steirisches Wahrzeichen" ausgezeichnet).
Aufgrund der Grabungsbefunde von 1977 wurde das Kulm Keltendorf am Kulmgipfel eingerichtet, 1999 an den Berghang in der Nähe des Gasthauses Ackerwirt angesiedelt und als Urzeitdorf neu konzipiert. In den sieben mit Figuren eingerichteten Rekonstruktionsbauten (von der Stein- bis zur Keltenzeit) wird steirische Urzeit lebendig.
Information: Preise - Anreise - Öffnungszeiten - Adresse Museumsleitung
Rundgang: Genaue Beschreibung der Hütten
Angebote: Sonderprogramm für Gruppen
Wir hoffen, dass Ihnen diese Homepage genau so gefällt wie uns und wünschen noch viel Spaß
Wenn Sie Fragen, Anmerkungen oder Verbesserungsvorschläge bezüglich der Homepage haben,
schreiben Sie mir bitte ein E-Mail.
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Kulm: Allgemeine Beschreibung des Berges
Außerdem erfahren Sie alles über die Besiedelung des Berges
in den einzelnen Epochen der Frühgeschichte
Der 975 hohe Kulmberg bei Weiz ("Kulm" = slawisches Lehnwort aus nordisch "Holm" = Felsklippe , Inselberg ), wegen seines Panoramablicks über die Oststeiermark bis ins Pannonische Tiefland auch " Steirischer Rigi " genannt, war jahrtausendlang Zufluchtsberg für Siedler.
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Nach archäologischen Funden bereits seit der Stein- Kupferzeit (ca. 4 400 - 2 300 vor Christus) bewohnt, diente er vielleicht schon in vorchristlicher Zeit als Kalender- und Opferberg. Im 18. Jahrhundert als Kalvarienberg christianisiert, ist er bis heute reger Anziehungspunkt für Wallfahrer ("Wetterbeter"). Kreidfeuerstation in den Türkenkriegen (16. Jahrhundert), Ziel von "Hexenflügen" (17. Jahrhundert) und letztlich meditativer Platz des Mystikers Jakob Lorber zu Ende des 19. Jahrhunderts. |
Archäologische Untersuchungen 1977 ( Ausgräber Diether Kramer , Joanneum Graz) konnten erste Siedlungen der Stein - Kupferzeit (Bauern der Lasinja - Kultur ) aufgrund von Keramikbruchstücken bikonischer Schüsseln und Schalen aus grauem, gelblichem und rötlichem Ton feststellen.
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Steinaxt |
Daneben konische und halbkugelige Formen von Töpfen mit eingezogenen Rändern und bauchige Näpfe. Dieses Inventar wird noch durch Schalen und Töpfe mit kleinen Bandhenkeln, Buckeln und Griffzapfen ergänzt. Als Klaubfunde konnten aus dieser Epoche Steingeräte (Pfeilspitzen, Schaber, Klingen, kleine Flachbeile) geborgen werden.
In der nächsten Siedlungsphase, der späten Bronzezeit (Urnenfelderzeit) 900 - 700 vor Christus wurden augenscheinlich Hausplätze in den Felsgrund der Ostseite des Gipfelplateaus gehackt, um mit diesen Terrassen Raum für etwa 300 Bewohner zu schaffen. Auch dürfte der Berggipfel damals zum ersten Mal mit einem Erdwall befestigt worden sein.
Der überwiegende Anteil der Keramikfunde entstammt dieser Epoche, spektakulär ist jedoch ein Depotfund von vielen Bronzesicheln innerhalb des Siedlungsgeländes ("Typus Wildon, Variante Pischelsdorf"), Diether Kramer
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Bronzesichel |
Bei Grabungen 1977 wurden wenig Belege aus der Hallstattzeit geborgen, so dass ursprünglich die These von der Absiedelung der Bewohner dieser Phase auf den benachbarten Buchberg (St. Johann / Herberstein) vertreten wurde. Inzwischen ist diese Annahme durch eine Reihe von Klaubfunden (Datierung HA) revidiert (BDA B. Hebert, Graz).
Eine weitere zentrale Rolle dürfte der Kulm in der Spätlatènezeit gespielt haben. Hier erfolgte (laut Ausgräber O. H. Urban Wien, 1987), die Krönung des Berggipfels mit einem keltischen Oppidum. Die Befestigung wurde mit einer Schalenmauer (erstes Jahrhundert vor Christus) und einem großen Zangentor im SO der Anlage strategisch gesichert.
Durch den Fund (Grabung 1977) einer frühlatènezeitlichen Fibel (400 vor Christus) ist außerdem
einer der ältesten Belege von Kelten in der Steiermark auf dem Kulm erbracht.
Aus der römischen Kaiserzeit sind ebenfalls Keramikreste, auch Stücke von Dachziegeln ("tegulae") zutage getreten. Zu diesem Zeitpunkt scheinen die Bewohner aber schon ins Tal abgesiedelt worden sein, und der Berg vermutlich kultischen Zwecken (Heiligtum der Isis Noreia?) gedient haben.
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Römermünze |
Die Römermünzen, hauptsächlich Klaubfunde auf dem Gipfelplateau, waren Dupondien Kaiser Domitians (erstes Jahrhundert nach Christus), Antonius Pius (zweites Jahrhundert), Caracallas (drittes Jahrhundert) und Otacilias, der Gattin des Kaisers Philippus d. Ä. (drittes Jahrhundert).
wurde von den umliegenden Kulmgemeinden Floing, Puch bei Weiz, Preßguts,
Hirnsdorf, St. Johann / Herberstein, Stubenberg / See, Kulm bei Weiz, Reichendorf und Pischelsdorf
unter Mithilfe der Steiermärkischen Landesregierung
(Revi-Fonds, Kultur, Tourismus)
und dem AMS errichtet.
Durch den Ausbau des Eingangsbereiches mit
Palisaden -
Vorwerk und Wachturm präsentiert sich das Kulm - Keltendorf
seit Beginn der Saison 2006 als wehrhafte Anlage,
womit auch der Zugang zur keltischen Anderswert besser verdeutlicht wird.
Schwellenständerbau mit unverputzten Rutenwänden, schilfgedecktem
Walmdach und Lehmboden. In der mit mannshohen Haselruten gesicherten Einfriedung
sind Zwergziegen zur Belebung des Dorfes
Schwellenständerhaus mit Rutenwänden, Wandverputz aus Lehm-Häcksel-Gemisch, innen gekalkt,
Satteldach schilfgedeckt, gestampfter Lehmboden.
Inneneinrichtung: zentrale Feuerstelle, Schlafstelle mit Rundholzrahmen,
Reibsteine, Stampfmörser, Funkenfang. Bevölkert von 2 Frauen, Kleinkind und Baby,
2 tanzenden Jägern.
Gibt Auskunft über die keltische Expansion in Europa bis Chr Geb.
Ein Modell zeit das Oppidum auf dem Kulm im 2. Jhd vor Christi.
ergänzt durch Originalfunde vom Berggipfel
Neu: Informationen über das Wirken der weißgekleideten Wissenschaftler,
Ärzte und Magier (Druiden) und die Vorstellung der Kelten vom Leben nach dem Tod.
Aus dem Erdaushub der Bauplätze aufgeworfen, mit Pfählen und daran befestigten Tierschädeln (Pferd, Schwein, Stier) ausgestattet, von Hanfseil mit Stoffbändern eingefriedet. Dient auch als Aussichtsplatz.
In den Hang eingetieft, Konstruktion des Pultdaches aus starken Rundstämmen, rasengedeckt.
Einrichtung: 3 Lehmbacköfen je 0,80m x 1m groß, auf dem Vorplatz Reibsteine zum Getreidemahlen.
Blockhaus aus Rundstämmen, stufig schilfgedecktes Satteldach, nach Westen 1m vorkragend
und mit einem Pult-Vordach gegen Regen gesichert.
Einrichtung: Gehackter Bretterboden, Webstuhl, Ruhebett ("Kline") mit gedrechselten Beinen, Lehnstuhl auf Podest,
Steigbaum zum Obergeschoss, gemauerte Feuerstelle mit Kochgeschirr.
Figuren: Keltenfürst, Diener mit Knaben am Steigbaum, spielendes Kind, Dienerin, Musikant mit Lyra, Frau mit Baby und Frau mit Handspindel.
Kreisförmiger Grubenbau mit eingerammten Wandpfählen, schilfgedecktes Zeltdach, ober dem Eingang Bretterdach. Einrichtung: Schmied mit Hammer und Zange vor dem Amboss, vor ihm Geräteablage für Sortiment von Hämmern, Zangen und halbfertigen Eisenprodukten, neben ihm Kohlbarren und Wasserkessel. Rund um die Schmiede Wagenräder.
Zangenriegelbau aus Rundhölzern, schilfgedecktes Satteldach, ostseitiges Pult-Vordach (Laubengang).
Gitterfenster, innen geweißt.
Einrichtung: gehackter Bretterboden, gemauerter Herd mit Hängekessel und Funkenhut,
Tisch mit umlaufenden Bänken, Kochgeschirr, Schild und Lanzen, Holzkübel, Keltenfigur mit Strohkorb.
Ist der Nahrungsbeschaffung zur Keltenzeit gewidmet.
Ackergeräte, Getreidesorten und Gemüsepflanzen bezeugen die Tüchtigkeit der Kelten.
Durch Bierbrauen wurde der Weinmangel ausgeblichen,
mit Erfindung der Sense die viehzucht bis zur Exportfähigkeit gesteigert
Schuppen um 100 vor Chr.
Blockbau aus massiven Rundstämmen mit offenem Nordflügel,
Schilfdach, Steinpflasterung.
Die Ausstellung im Innern befasst sich mit den Kelten als Krieger,
der Kulm als verteidigten Bergfestung und der Abbildungen keltischer Münzen.
Sie belegen die Handelstätigkeit der Kulmbewohner und eine lokale
Münzprägung im Oppidum.
SR Titus Lantos
Grazerstraße 236
8212 Pischelsdorf in der Steiermark
Tel / Fax : 03113 /2352
Mobil: 0699 11999052
Mail: museumsleitung@kulm-keltendorf.at
Anfrage an Museumsleitung senden:
Kontaktformular
Ausreichende Parkmöglichkeiten sind vorhanden.
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Plakette "Steirisches Wahrzeichen"
Goldenes Ehrenzeichen des Landes Steiermark
Humanitas - Medaille für archäologische Forschung und Erhaltung historischer Kulturgüter
Der Museumsladen befindet sich im Eingangsbereich des Museums
Im Museumsladen an der Kasse finden Sie Bücher, Ansichtskarten, Folder, Glücksapfel, Kulmfix, Keltenmonde (Lunula) und Silbermünzen mit keltischer Göttin
15. August 2009 Kulmland | |
Detalierter Bericht vom Keltenfest mit vielen Fotos |
Dokument |
11. August 2009 Kleine Zeitung | |
Bericht vom Keltenfestes im Kulm Keltendorf zum 10 jährigen Bestehen |
Dokument |
8. August 2009 Kleine Zeitung | |
Ankündigung des Keltenfestes im Kulm Keltendorf zum 10 jährigen Bestehen |
Dokument |
Frau Landeshauptmann Waltraud Klasnic erhält von den
Kulm - Kelten und den Bürgermeistern der Kulm - Gemeinden
den Heimatschein des Kulm - Keltendorf.
Sponsoring LIONS CLUB WEIZ








(Lesung von Mitgliedern des Europa- Literaturkreises Kapfenberg)
Musikramen: Die Pischelsdorfer Volksmusikanten











Am 2. Juli 2007 fanden die 1. Celtic Junior Games im Kulmkeltendorf statt.
Teilnehmer: Schüler der Kulm-Volksschulen Floing, Puch b. Weiz, Stubenberg/See und Pischelsdorf.
Sportlicher Leiter des keltischen Fünfkampfes war B. Adam. ( VS Pischelsdorf).
Im Bild das Gewinner-Team der VS Stubenberg mit Ehrenurkunde und Siegesurkunde.
Am Montag, dem 30. Juni 2008, trafen sich die Kampfmannschaften der Kulmvolksschulen Floing, Puch bei Weiz, Pressguts, Stubenberg/See, St. Johann/Herberstein und Pischelsdorf zu den 2. CELTIC JUNIOR GAMES im Kulmkeltendorf.
Unter der kundigen Leitung von Bernhard Adam (VS Pischelsdorf) mühten sich die jungen
Sportler redlich beim KELTISCHEN FÜNFKAMPF, zu dem auch ein Wettbewerb im Bogenschießen
(betreut vom Schützenmeister Hans Seifried aus Reichendorf) gehörte.
Alle Mannschaften erhielten „keltische“ Teilnehmerurkunden und schöne Erinnerungsplaketten.
Die Siegestrophäe ging zum zweiten Mal an die Wettkämpfer der VS Stubenberg/See.


Die Kulmkelten mit Dudelsackpfeifern und Verkaufsstand
beim AUFSTEIRERN am 14. September 2008 in Graz.




Die beim Wettbewerb der Kleinregionen gewonnene Tanne (2.Preis) wurde am
24. Oktober 2008 von allen Bürgermeistern der Kulmlandregion feierlich
vor dem Eingang des Kulmkeltendorfes in Kulm b. Weiz eingepflanzt.
Auf dem Bild die Ortsvertreter von Kulm, Gersdorf, Hirnsdorf, Ilztal, Oberrettenbach, Pischelsdorf, Preßguts und Reichendorf zusammen mit dem Team des Kulmkeltendorfes und dem Geschäftsführer Walter Flucher.
Traditionell zum Schuljahrsende nahmen auch heuer
wieder die sechs Volksschulen des Kulmgebietes
( Floing, Pischelsdorf. Preßguts, Puch, St. Johannb.H., Stubenberg)
mit großer Begeisterung am Keltischen Fünfkampf im Kulmkeltendorf teil.
Dipl.Päd. Bernhard Adam leitete wie immer bravourös die Wettkämpfe und
die Schülerinnen und Schüler gaben ihr Bestes.
Frau Bürgermeister Brigitte Schwarzenberger der Gemeinde Kulm konnte diesmal
den Siegespokal den Teilnehmern der VS Pischelsdorf überreichen.
Wir bedanken uns für euer zahlreiches kommen.
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V O L L M O N D K O N Z E R T - 26. Juli 2010 mit der beliebten Musikgruppe "QUEA UMMI". Beginn des Konzerts um 20.00Uhr und KELTISCHER NACHTMARKT ab 19.00 Uhr |
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Kinder einer Schülergruppe |
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Voranmeldungen von Gruppen bitte bei der Museumsleitung
Alljährlich findet ein Vollmondkonzert mit Nachtmarkt im Museumsgelände statt
Näheres unter ⇒ Termine
Sie wurde 1976 auf Betreiben von Titus Lantos, Korrespondent der Histor. Landeskommission für
Steiermark, gegründet (Amtl. Nichtuntersagungsbescheid 1977). Sie umfasst neun Gemeinden der
Kulmregion und hat sich die Erforschung der Archäologie sowie die Sicherung prähistorischer
Fundstellen auf dem Kulmberg und in seinem weiteren Umfeld zum Ziel gesetzt.
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Titel: Kulm - Zentrum der Urzeit Berg des Glaubens |
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Titel: Kulmkelten |
Diese beiden Bücher werden auch im Museumsladen zum Verkauf angeboten.