Das erste urgeschichtliche Freilichtmuseum der Steiermark

wurde von den umliegenden Kulmgemeinden Floing, Puch bei Weiz, Preßguts, Hirnsdorf, St. Johann / Herberstein,
Stubenberg / See, Kulm bei Weiz, Reichendorf und Pischelsdorf
unter Mithilfe der Steiermärkischen Landesregierung
(Revi-Fonds, Kultur, Tourismus) und dem AMS errichtet.

Seit dem Jahr 2015 stellt sich die Liste der Trägergemeinden des Museums folgend dar: Floing, Puch b. Weiz, Stubenberg a. S., Feistritztal ( Hirnsdorf, Siegersdorf, St. Johann b. H., Kaibing, Blaindorf) ), Gersdorf (mit Oberrettenbach), Ilztal ( mit Preßguts ), und Pischelsdorf ( mit Kulm b. Weiz, und Reichendorf ).

360° Panoramabild der Kulm Keltendorfes

 

Eingangsbereich

 

Durch den Ausbau des Eingangsbereiches mit Palisaden -Vorwerk und Wachturm präsentiert sich das Kulm - Keltendorf seit Beginn der Saison 2006 als wehrhafte Anlage, womit auch der Zugang zur keltischen Anderswert besser verdeutlicht wird.

 

Urzeitliches Wirtschaftsgebäude

 

Schwellenständerbau mit unverputzten Rutenwänden, schilfgedecktem
Walmdach und Lehmboden. In der mit mannshohen Haselruten gesicherten Einfriedung
sind Zwergziegen zur Belebung des Dorfes


 

Kupferzeitliches Lasinjahaus

Schwellenständerhaus mit Rutenwänden, Wandverputz aus Lehm-Häcksel-Gemisch, innen gekalkt, Satteldach schilfgedeckt, gestampfter Lehmboden.
Inneneinrichtung: zentrale Feuerstelle, Schlafstelle mit Rundholzrahmen, Reibsteine, Stampfmörser, Funkenfang. Bevölkert von 2 Frauen, Kleinkind und Baby, 2 tanzenden Jägern.

 

Latènezeilicher Speicher (Schauhütte)

Gibt Auskunft über die keltische Expansion in Europa bis Christi Geburt
Ein Modell zeigt das Oppidum auf dem Kulm im 2. Jhd vor Christi ergänzt durch Originalfunde vom Berggipfel.

Neu: Informationen über das Wirken der weißgekleideten Wissenschaftler, Ärzte und Magier (Druiden) und die Vorstellung der Kelten vom Leben nach dem Tod.

 

Kulthügel

Aus dem Erdaushub der Bauplätze aufgeworfen, mit Pfählen und daran befestigten Tierschädeln (Pferd, Schwein, Stier) ausgestattet, von Hanfseil mit Stoffbändern eingefriedet. Dient auch als Aussichtsplatz.

 

Getreidespeicher

 

Backhütte der Hallstattzeit

In den Hang eingetieft, Konstruktion des Pultdaches aus starken Rundstämmen, rasengedeckt.
Einrichtung: 3 Lehmbacköfen je 0,80m x 1m groß, auf dem Vorplatz Reibsteine zum Getreidemahlen.

 

Wohnhaus der Urnenfelder und Hallstattzeit

Blockhaus aus Rundstämmen, stufig schilfgedecktes Satteldach, nach Westen 1m vorkragend und mit einem Pult-Vordach gegen Regen gesichert.

Einrichtung: Gehackter Bretterboden, Webstuhl, Ruhebett ("Kline") mit gedrechselten Beinen, Lehnstuhl auf Podest, Steigbaum zum Obergeschoss, gemauerte Feuerstelle mit Kochgeschirr.
Figuren: Keltenfürst, Diener mit Knaben am Steigbaum, spielendes Kind, Dienerin, Musikant mit Lyra, Frau mit Baby und Frau mit Handspindel.

 

Latènezeitliche Schmiede

Kreisförmiger Grubenbau mit eingerammten Wandpfählen, schilfgedecktes Zeltdach, ober dem Eingang Bretterdach. Einrichtung: Schmied mit Hammer und Zange vor dem Amboss, vor ihm Geräteablage für Sortiment von Hämmern, Zangen und halbfertigen Eisenprodukten, neben ihm Kohlenbarren und Wasserkessel. Rund um die Schmiede Wagenräder.

 

Wohnhaus der Latènezeit

Zangenriegelbau aus Rundhölzern, schilfgedecktes Satteldach, ostseitiges Pult-Vordach (Laubengang). Gitterfenster, innen geweißt.
Einrichtung: gehackter Bretterboden, gemauerter Herd mit Hängekessel und Funkenhut, Tisch mit umlaufenden Bänken, Kochgeschirr, Schild und Lanzen, Holzkübel, Keltenfigur mit Strohkorb

 

Schauhütte (Nahrung)

Ist der Nahrungsbeschaffung zur Keltenzeit gewidmet.
Ackergeräte, Getreidesorten und Gemüsepflanzen bezeugen die Tüchtigkeit der Kelten.
Durch Bierbrauen wurde der Weinmangel ausgeglichen, mit Erfindung der Sense die Viehzucht bis zur Exportfähigkeit gesteigert

 

Schauhütte (Krieg)

Schuppen um 100 vor Chr. Blockbau aus massiven Rundstämmen mit offenem Nordflügel, Schilfdach, Steinpflasterung.
Die Ausstellung im Innern befasst sich mit den Kelten als Krieger, der Kulm als verteidigte Bergfestung und der Abbildungen keltischer Münzen.
Sie belegen die Handelstätigkeit der Kulmbewohner und eine lokale Münzprägung im Oppidum.

 

Einblicke ins Museum

 

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